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Wiener Opernball 2011
ACHTUNG: Die Auslieferung der Karten erfolgt in der Regel erst ca. 2 Wochen vor dem Opernball. Für alle Besteller aus dem Ausland bieten wir eine Zustellung in Ihr Hotel ebenso an (Bitte einfach normalen Versand dazubuchen und das Hotel in den Kommentaren dazuschreiben).
Die Tradition des Opernballes führt zurück in die Zeit von 1814/15 – der Zeit des Wiener Kongresses. An dieses politische Ereignis anschließend veranstalteten die Künstler der Hofoper Tanzveranstaltungen. Ein Opernball am heutigen Standort fand erstmals als Soirée am 11. Dezember 1877 statt.
Nach Ende des Kaiserreiches fand man sehr schnell wieder zurück zu dieser Tradition, bereits am 21. Jänner 1921 fand die erste Opernredoute der Ersten Republik statt.
Der erste Ball unter dem Namen Wiener Opernball fand 1935 für karitative Zwecke statt. Seitdem findet er (fast) alle Jahre am letzten Donnerstag (Weiberfastnacht) im Fasching in der Wiener Staatsoper statt. Ausnahmen waren meist Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen, wie beispielsweise der Zweite Weltkrieg. 1939 wurde er trotz des bevorstehenden Ausbruchs des Krieges auf Anordnung der deutschen Reichsregierung durchgeführt.
Am 9. Februar 1956 wurde er erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder veranstaltet. Eine weitere Unterbrechung war 1991 auf Grund des Golfkriegs, bei dem man die Sicherheit der zahlreichen in- und ausländischen (Staats-)Gäste nicht garantieren konnte.
2005 wurde der Wiener Opernball erstmals zur "rauchfreien Zone“ erklärt. Lediglich in zwei Rauchersalons und dem Vestibül durfte geraucht werden. 2007 waren erstmals Blindenhunde am Opernball erlaubt. Ab der Saison 2008/2009 besteht in der Wiener Staatsoper ein generelles Rauchverbot ohne Ausnahme. Das gilt auch für den Opernball. Im selben Jahr war Opernballdirektor Ioan Holenders Gast die russische Sopranistin Anna Netrebko. Diese trat erstmals im Jahr 2004 beim Opernball, mit einem Lied Franz Lehárs („Meine Lippen, die küssen so heiß“), auf.
Am Opernball herrscht für männliche Besucher grundsätzlich Frackzwang, alternativ darf auch eine Ausgehuniform getragen werden. Von weiblichen Besuchern wird das Tragen eines großen, langen Abendkleides erwartet.
Weitere Karten wie z.B.: Zuschauerkarten für die Eröffnung oder Logen sind ausschliesslich auf Anfrage erhältlich!
Foto © APA
