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Gerüchteküche
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Details
Un ballo in maschera
Un ballo in maschera - Untertitel Amelia (auch Masquera oder Mascera geschrieben) ist eine Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi. Das Libretto stammt von Antonio Somma nach dem Drama Gustave III.: ou le bal masque von Eugène Scribe.
Location:
Staatsoper Wien
Un ballo in maschera
Der schwedische König Gustaf III. erfreut sich großer Beliebtheit,
sowohl beim Großteil des Adels als auch beim Volk. Nur die Grafen Horn,
Warting und deren Anhänger trachten ihm nach dem Leben. Graf René
Ankarström, der treueste Freund des Königs, weist nach einer Audienz,
Gustaf auf die Verschwörungspläne der Grafen Horn und Warting hin. Der
König will aber von diesen geheimen Aktivitäten nichts wissen - er ist
unsterblich in Amelia, die Gattin Ankarströms verliebt. Wenig später
versammelt sich Volk und Hofstaat in der Behausung der vom König
begnadigten Wahrsagerin Ulrica Arvedson. Auch Amelia erbittet eine
Unterredung mit der Wahrsagerin. Sie will ein Mittel gegen ihre Liebe
zum König. Der verborgen lauschende Gustaf erfährt, daß Amelia um
Mitternacht bei der Hinrichtungsstätte ein bestimmtes Kraut selbst
pflücken müßte. Er beschließt ihr zu folgen. Nachdem Amelia die
Wahrsagerin verlassen hat, läßt sich auch der König die Zukunft
prophezeien: er erfährt, daß er bald sterben müsse, ermordet durch
denjenigen, der ihm als nächster die Hand reichen würde. Da erscheint
Ankarström und drückt dem König zur Begrüßung die Hand. Um Mitternacht
treffen Amelia und Gustaf bei der Hinrichtungsstätte aufeinander, doch
auch Ankarström, der seine tiefverschleierte Gattin nicht erkennt,
taucht plötzlich auf, um den König vor den Verschwörern zu warnen. Er
verpflichtet sich die verschleierte Dame zum Stadttor zurückzuführen
ohne sie anzusehen oder sie zu sprechen. Gustaf verläßt die beiden um
sein Leben zu retten. Da erscheinen die Verschwörer und Amelia muß sich
entschleiern - da erkennt Ankarström, daß er hintergangen wurde und
schließt sich den Verschwörern an. Bei dem wenig später stattfindenden
Ballfest gelingt es Ankarström den König, der beschlossen hatte auf
Amelia zu verzichten, mit seinem Dolch tödlich zu verwunden. Sterbend
vergibt ihm der König und beteuert Amelias Ehre nicht verletzt zu haben.
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